SWIR2048L3A-CL80K SWIR-Kamera

Produkteinführung

Die SWIR2048L3A-CL80K ist eine gekühlte SWIR-Zeilenscan-Kamera mit 2048 Pixeln, in China gefertigtem InGaAs-Sensor und CameraLink-Full-Schnittstelle. Mit 79 kZeilen/s @ 2048×1, 14-Bit-Ausgabe, 512 MB Speicherpuffer, Global Shutter und TEC-Kühlung eignet sie sich für Bahnmaterial-Inspektion, Hochgeschwindigkeits-Sortierung, Laserliniendetektion und anspruchsvolle industrielle SWIR-Erfassung.

Hauptmerkmale

  • 2048-Pixel-InGaAs-Zeilensensor aus chinesischer Fertigung
  • Spektralbereich 900–1700 nm
  • 79 kZeilen/s @ 2048×1
  • 14-Bit ADC und Mono 14
  • CameraLink Full-Schnittstelle
  • TEC-Kühlung, 40 °C unter Umgebungstemperatur
  • 512 MB Speicherpuffer
  • M42-Objektivanschluss

Produktdetails

Technische Daten
Modell SWIR2048L3A-CL80K
Sensor 2048-Zeilen-Sensor aus chinesischer Fertigung
Sensortyp InGaAs-SWIR-Zeilensensor
Verschlussart Global Shutter
Farbausführung Monochrom
Auflösung 2048 Pixel (2048×1)
Aktive Linienlänge 25,6 mm
Pixelgröße 12,5 µm × 12,5 µm
Spektralbereich 900–1700 nm
Leistungsdaten
Zeilenrate 79 kZeilen/s @ 2048×1
ADC 14-Bit
Bittiefe 14-Bit
Speicher 512 MB
Quanteneffizienz 70 % @ 1550 nm
Konversionsverstärkung 6,1 e-/ADU (GAIN=1)
Dynamikumfang 64,1 dB (GAIN=1)
Ausleserauschen 60,4 e- (GAIN=1)
Vollwellkapazität 96,4 ke- (GAIN=1)
Maximum SNR 49,8 dB (GAIN=1)
Belichtungszeitbereich 1 µs–1 s
Schnittstellen
GPIO 1 optisch isolierter Eingang, 1 optisch isolierter Ausgang
Objektivanschluss M42
Dateninterface CameraLink Full
Datenformat Mono 14
Stromversorgung DC 12 V
Leistungsaufnahme TBD
Mechanische Daten
Abmessungen 68 mm × 68 mm × 90,3 mm
Gewicht 485 g
Umgebungsbedingungen
Betriebstemperatur -40–70 °C
Betriebsfeuchte 20–80 %, nicht kondensierend
Lagertemperatur -40–70 °C
Weitere Parameter
Kühlkapazität 40 °C unter Umgebungstemperatur
Software SDK-Entwicklungspaket und CLView (auf Basis der Delsa-Grabberkarte)

Produktübersicht

SWIR2048L3A-CL80K ist eine gekühlte SWIR-Zeilenscan-Kamera mit 2048-Zeilen-Sensor aus chinesischer Fertigung und ausgelegt für präzise Linienerfassung im Bereich 900–1700 nm.

  • Zeilenscan für kontinuierliche Prozesse: 2048 Pixel aktive Linienauflösung mit 12,5 µm × 12,5 µm für Bahnmaterialien, Rolle-zu-Rolle-Prozesse und synchrone Linieninspektion.
  • SWIR-Empfindlichkeit: Spektrale Abdeckung von 900–1700 nm für Materialtrennung, Feuchteanalyse, Laserausrichtung und NIR-/SWIR-Prozessüberwachung.
  • Hohe Zeilenrate: Bis zu 79 kZeilen/s @ 2048×1 mit 14-Bit für schnelle und detailreiche Linienaufnahme.
  • Stabile Datenkette: CameraLink Full, Mono 14 und 512 MB Pufferspeicher unterstützen robuste Hochgeschwindigkeitsintegration.
  • Geregelte Kühlung: TE-Kühlung mit 40 °C unter Umgebungstemperatur reduziert thermische Einflüsse bei langen Linienserien und in anspruchsvollen Industrieumgebungen.
  • Systemintegration: M42, optisch isolierte I/O und SDK-Entwicklungspaket und CLView (auf Basis der Delsa-Grabberkarte) erleichtern die Einbindung in Zeilenscan-Systeme.

Kernleistungsdaten

Zeilenrate

Bis zu 79 kZeilen/s @ 2048×1

Linienauflösung

2048 Pixel (2048×1)

Dynamikumfang

64,1 dB (GAIN=1)

Zusammenfassung

Die SWIR2048L3A-CL80K ist für industrielle SWIR-Zeilenscan-Aufgaben ausgelegt, bei denen hohe Zeilenrate, stabile CameraLink-Übertragung und reproduzierbare Kühlleistung entscheidend sind.

SWIR2048L3A-CL80K Produktbroschüre

PDF-Format mit technischen Daten, Integrationshinweisen und Maßinformationen.


SDK- und CLView-Paket

Für die Integration in CameraLink-Grabber- und Zeilenscan-Anwendungen.


3D-Modell

STEP-Format für die mechanische Integration in Zeilenscan-Systeme.


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Häufig gestellte Fragen

Vertiefen Sie Ihr Fachwissen zu Kameras für Kurzwelliges Infrarot (SWIR)

Schematische Darstellung des elektromagnetischen Spektrums: Ultraviolett 200–380 nm, sichtbares Licht 380–750 nm, nahes Infrarot 750–1100 nm, Kurzwelliges Infrarot 1100–2500 nm, langwelliges Infrarot 8000–14000 nm
Eine Kamera für Kurzwelliges Infrarot (SWIR) ist ein professionelles Bildgebungssystem, das im Spektralbereich von etwa 400–1700 nm arbeitet. Sie liefert Bildmaterial jenseits des sichtbaren Lichts, unterscheidet sich jedoch von Wärmebildkameras (LWIR) und wird in Anwendungen eingesetzt, die hohe Anforderungen an Material-, Struktur- und Detailanalysen stellen.

SWIR-Kameras sind in zahlreichen Bereichen im Einsatz, beispielsweise in der industriellen Inspektion, der Maschinenvision, der Materialsichtung, der Lebensmittelprüfung, der wissenschaftlichen Forschung, der medizinischen Diagnostik, der Sicherheitsüberwachung, der Prozesskontrolle und im Transportwesen. Besonders stark ist SWIR bei Aufgaben wie Materialanalyse, Feuchtigkeitsmessung, Durchdringung von Nebel oder Rauch sowie in der nächtlichen Überwachung.

Ja. SWIR-Kameras können bestimmte Materialien durchdringen, die für sichtbares Licht undurchsichtig sind, etwa spezielle Kunststoffe oder Siliziumwafer. Das ist besonders wertvoll für Branchen wie Halbleiterinspektion oder Materialprüfung.

SWIR-Kameras erfassen vor allem reflektiertes oder emittiertes Licht im kurzwelligen Infrarotbereich. Wärmebildkameras (LWIR) hingegen basieren auf der Wärmestrahlung von Objekten. Daher reagieren SWIR-Systeme weniger auf reine Temperaturänderungen und eignen sich eher für Struktur- und Materialanalysen als für direkte Temperaturmessungen.

In vielen Fällen ja. Durch Unterschiede in Reflexion und Transmission im SWIR-Bereich lassen sich Objekte oder Inhaltsstoffe identifizieren, die im sichtbaren Licht kaum zu unterscheiden sind. Daher werden SWIR-Kameras häufig in Sicherheitskontrollen, industrieller Sortierung und Inspektionsprozessen eingesetzt.

SWIR-Kameras im Detail

SWIR-Kameras, ihre Kerneinheiten und Sensoren sind zentrale Bausteine moderner Bildgebungssysteme. SWIR-Technologie deckt den Bereich von 900–1700 nm ab und bietet eine starke Durchdringung in rauen Umgebungen. So lassen sich etwa Nebel, Rauch oder Staub durchdringen, um auch unter extremen Bedingungen klare Bilder zu liefern.

SWIR-Lösungen basieren primär auf reflektiertem Licht im kurzen Infrarot, ähnlich wie im sichtbaren Spektrum. Sie ergänzen damit Wärmebildsysteme (LWIR), deren Fokus auf thermischer Emission liegt, und ermöglichen umfassendere Bildgebungslösungen. Trotz ihrer kompakten Bauweise lassen sich SWIR-Kameras flexibel in industrielle und kommerzielle Systeme integrieren.

Dank hoher Auflösung und Empfindlichkeit eignen sich SWIR-Kameras für präzise Prüfaufgaben und anspruchsvolle Anwendungen. Sie erkennen kleinste Abweichungen und Defekte und sind daher ideal für die Qualitätssicherung. Ausgewählte Modelle verfügen über Kühlung, um auch bei hohen Temperaturen oder in Umgebungen mit starkem Rauschen stabile Bildqualität zu gewährleisten.

Um Systemkosten zu senken und die Integration zu erleichtern, setzen moderne SWIR-Kameras auf standardisierte optische Schnittstellen und kompakte Designs. Mit der fortschreitenden Entwicklung des Bildgebungsmarkts hat sich SWIR zu einer Schlüsseltechnologie für hochleistungsfähige Bild- und Sensorsysteme etabliert.

Anwendungsbeispiele

Praktische Einsätze und Ergebnisse von SWIR-Kameras

Weitere Branchenbeispiele

  • Halbleiterindustrie: Prüfung von Solarzellen und Chips
  • Landwirtschaft: Spektrale Fernerkundung mit Multirotor-Plattformen
  • Recyclingbranche: Sortierung von Kunststoffen, Abfällen und anderen Materialien
  • Medizinische Bildgebung und Forschung: Hyper- und multispektrale Analysen
  • Lebensmittelindustrie: Qualitätsprüfung und Klassifizierung
  • Getränkeindustrie: Füllstandserkennung in undurchsichtigen Behältern
  • Verpackung: Kontrolle von Siegelnähten
  • Glasindustrie: Fehlerprüfung bei heißem Glas
  • Druckindustrie: Sichtbar machen versteckter Sicherheitsmerkmale
  • Videoüberwachung: Sichtverbesserung, z. B. durch Rauch
  • Sicherheit: Erkennung von Fälschungen wie Banknoten, Perücken oder Hautimitaten