sCCD01AM Wissenschaftskamera
Produkteinführung
sCCD01AM ist eine wissenschaftliche CCD-Kamera auf Basis des E2V CCD261 und für hochpräzise Spektral- und Schwachlichtanwendungen ausgelegt. Der Sensor deckt 300–1000 nm ab, erreicht bis zu 95 % Quanteneffizienz bei 800 nm und kombiniert 15 µm × 15 µm Pixel mit einer 2048-Pixel-Zeilenauslesung bei 12 fps. In Verbindung mit einer effektiven Sensorfläche von 30,7 mm × 4,0 mm eignet sich das Modell besonders für Raman-Spektroskopie, Fluoreszenzdetektion, Photolumineszenz und hyperspektrale Erfassung.
Hauptmerkmale
- E2V CCD261 mit 300–1000 nm Spektralbereich
- Quanteneffizienz bis zu 95 % @ 800 nm
- 2048-Pixel-Zeilenauslesung mit 12 fps bei 15 µm × 15 µm Pixelgröße
- Ausleserauschen 22 e- rms, Vollwellkapazität 459 ke-
- 512 MB interner Speicher (4 Gb) für stabile Übertragung
- Belichtungszeit bis 60 min, Dynamikbereich 86,5 dB und Konversionsverstärkung 7 e-/ADU
- USB3, 8-Bit / 16-Bit Datenausgabe
- TEC-Kühlung bis zu 55 °C unter Umgebungstemperatur
- Softwarepaket mit ToupView, CLView, LabView und MATLAB
- SDK-Unterstützung für C, C++, C# und Python unter Windows und Linux
Produktdetails
| Grunddaten | |
| Modell | sCCD01AM |
| Sensor | E2V CCD261 |
| Sensortyp | CCD-Bildsensor |
| Farbtyp | Monochrom |
| Auflösung | 2048 Pixel (2048×1) |
| Spektralbereich | 300–1000 nm |
| Sensorgröße | 30,7 mm × 4,0 mm |
| Sensordiagonale | TBD |
| Pixelgröße | 15 µm × 15 µm |
| Speicher | 512 MB (4 Gb) |
| Leistungsparameter | |
| Bildrate | 12 fps @ 2048×1 |
| Konversionsverstärkung | 7 e-/ADU |
| Dynamikbereich | 86,5 dB |
| Ausleserauschen | 22 e- rms |
| Vollwellkapazität | 459 ke- |
| Signal-Rausch-Verhältnis | 56,6 dB |
| Empfindlichkeit | TBD |
| Dunkelstrom | 184 e/pixel/s @ -35 °C @ 2048×1_Binning |
| Quanteneffizienz | 95 % @ 800 nm |
| Dunkelsignal-Nichtuniformität | TBD |
| Nichtuniformität der Photoantwort | TBD |
| Belichtungszeitbereich | ≤ 60 min |
| Verstärkungsbereich | TBD |
| Verschlusstyp | TBD |
| Binning | TBD |
| Datenformat | 8-Bit / 16-Bit |
| Kühlkapazität | bis zu 55 °C unter Umgebungstemperatur |
| Bittiefe | 8-Bit / 16-Bit |
| Schnittstellen und Versorgung | |
| Digital-I/O | TBD |
| Objektivanschluss | — |
| Datenschnittstelle | USB3 |
| Stromversorgung | Netzadapter 12 V / 5 A |
| Leistungsaufnahme | — |
| Mechanik und Umgebung | |
| Abmessungen | 100 mm × 80 mm × 79,25 mm |
| Gewicht | 800 g |
| Betriebstemperatur | -20–45 °C |
| Betriebsfeuchtigkeit | 0–95 % |
| Lagertemperatur | -40–60 °C |
| Lagerfeuchtigkeit | TBD |
| Software und System | |
| Software | ToupView, CLView (basierend auf Delsa-Grabberkarte), LabView, MATLAB |
| SDK | C, C++, C#, Python |
| Betriebssystem | Windows, Linux |
| Zertifizierung | TBD |
Produktübersicht
sCCD01AM ist eine wissenschaftliche CCD-Kamera auf Basis des E2V CCD261 und wurde für hochempfindliche Spektral- und Schwachlichtanwendungen entwickelt. Mit einem Spektralbereich von 300–1000 nm, einer Quanteneffizienz von bis zu 95 % @ 800 nm und einer 2048-Pixel-Zeilenauslesung eignet sich das System besonders für Raman-Spektroskopie, Fluoreszenzdetektion, Photolumineszenz und hyperspektrale Bildgebung.
- Hochleistungssensor: 2048 Pixel (2048×1), 15 µm × 15 µm Pixelgröße und effektive Sensorfläche von 30,7 mm × 4,0 mm
- Spektralbereich: Der Sensor deckt 300–1000 nm ab und eignet sich für präzise spektrale Quantifizierung in Raman-, Fluoreszenz- und Hyperspektralsystemen
- Flexibles Daten-Interface: Unterstützt USB3 mit 8-Bit / 16-Bit und internem Speicher von 512 MB (4 Gb) für stabile Übertragung
- Effizientes Kühlsystem: Die integrierte TEC-Kühlung erreicht bis zu 55 °C unter Umgebungstemperatur und reduziert Dunkelstrom sowie thermisches Rauschen bei langen Belichtungen wirksam
- Langzeitbelichtung und Zeilenauslesung: Belichtungszeiten bis ≤ 60 min sowie die Auslesung mit 12 fps @ 2048×1 unterstützen die Anpassung an unterschiedliche Signalstärken
- Robustes langlebiges Design: Mit Abmessungen von 100 mm × 80 mm × 79,25 mm und einem Betriebstemperaturbereich von -20–45 °C ist das Gehäuse auf Labor- und Integrationsumgebungen ausgelegt
- Software- und Entwicklungsunterstützung: Enthält ToupView, CLView (basierend auf Delsa-Grabberkarte), LabView, MATLAB sowie SDK-Unterstützung für C, C++, C#, Python unter Windows, Linux
Kernleistungsmetriken
Sensorauflösung
2048 Pixel (2048×1)
Pixelgröße
15 µm × 15 µm
Quanteneffizienz
Bis zu 95 % @ 800 nm
Kühlkapazität
bis zu 55 °C unter Umgebungstemperatur
Spektrale Empfindlichkeitskurve
Die folgende Kurve zeigt die spektrale Empfindlichkeit des Sensors im Arbeitsbereich von 300–1000 nm.
Professionelle Bildgebungsmerkmale
Spektrale Bildgebungsoptimierung
Der Arbeitsbereich von 300–1000 nm und die hohe Quanteneffizienz bei 800 nm unterstützen präzise Raman-, Fluoreszenz- und hyperspektrale Messungen.
Tiefkühltechnologie
Die geregelte TEC-Kühlung hält den Sensor typischerweise bis zu 55 °C unter Umgebungstemperatur und verbessert die Langzeitstabilität bei schwachen Signalen.
Interner Speicher & Datenausgabe
512 MB interner Speicher sowie 8-Bit-/16-Bit-Datenausgabe über USB3 erleichtern die stabile Integration in Spektrometer- und Analysesysteme.
Schwachlicht-Bildgebung
22 e- rms Ausleserauschen, 459 ke- Vollwellkapazität und lange Belichtungszeiten bis 60 min unterstützen zuverlässige Schwachlichtmessungen.
Typische Anwendungsszenarien
Raman-Spektroskopie
Hohe Quanteneffizienz und geringer Rauschpegel unterstützen präzise Raman-Signalerfassung bei schwachen Spektrallinien.
Hyperspektrale Bildgebung
Der breite Spektralbereich und die stabile Kühlung eignen sich für materialanalytische und hyperspektrale Messaufgaben.
Schwachlicht-Fluoreszenz
Lange Belichtungszeiten und niedrige Rauschwerte unterstützen die Detektion schwacher Fluoreszenz- und Lumineszenzsignale.
Warum sCCD01AM wählen
Die sCCD01AM kombiniert den E2V CCD261 mit hoher Quanteneffizienz, 22 e- rms Ausleserauschen, TEC-Kühlung und USB3-Schnittstelle. Damit eignet sich das Modell besonders für präzise Raman-Spektroskopie, Fluoreszenzdetektion, Photolumineszenz und andere spektrale Schwachlichtanwendungen, in denen Stabilität und reproduzierbare Daten im Vordergrund stehen.
SDK-Entwicklungskit
Unterstützt Windows, Linux, macOS und andere Multi-Plattformen
3D-Modelldateien
STEP-Format, für mechanische Designintegration
Häufig gestellte Fragen
Erfahren Sie mehr über wissenschaftliche CCD-Kamera-Expertise
Vorteile: Extrem hohe Quanteneffizienz und lineare Antwort, geringes Rauschen, hervorragende Bildqualität, geeignet für hochpräzise Anwendungen wie Spektroskopie, Astronomie und Mikroskopie.
Nachteile: Langsamere Auslesegeschwindigkeiten, höherer Stromverbrauch und relativ höhere Herstellungskosten.
Vertiefte Produkteinführung
CCD-Struktur und Funktionsprinzipien
CCD-Sensoren bestehen aus Kondensator-Arrays, die die Bildgebung durch zeilenweise Ladungsübertragung vollenden. Nach jeder Belichtung werden Pixelladungen sequenziell übertragen und in Spannungsausgabe umgewandelt. Dieser analoge Ansatz bietet extrem geringes Rauschen und hohe Konsistenz.
Außergewöhnliche Empfindlichkeit und Stabilität
Aufgrund der großen Vollaussteuerungskapazität und minimierten Ausleseschaltung von CCDs besitzen sie ein extrem hohes Signal-Rausch-Verhältnis und Quanteneffizienz (QE), wodurch sie geeignet sind, extrem schwache Lichtsignale wie Fluoreszenz, Spektralsignale und astronomische Bildgebung zu detektieren.
Auslesegeschwindigkeit und Architekturauswahl
Wissenschaftliche CCDs unterstützen typischerweise einstellbare Auslesegeschwindigkeiten von 0,1–20 MHz, um verschiedene Anwendungsanforderungen zu erfüllen. Vollbild-Strukturen bieten die höchste QE, Frame-Transfer-Architekturen ermöglichen schnelle Speicherung, und Interline-Transfer-Strukturen reduzieren Smear.
Tieftemperaturkühlung und Dunkelstromkontrolle
sCCDs sind üblicherweise mit thermoelektrischen (TE) oder Flüssigstickstoff-Kühlsystemen ausgestattet, um den Dunkelstrom zu reduzieren, das SNR zu verbessern und die Bildgebungsstabilität unter Langzeitbelichtungs- und Schwachlichtbedingungen zu erhöhen.
Hoher Dynamikumfang und lineare Antwort
CCDs erreichen hohe Linearität und breite dynamische Bildgebung, geeignet für komplexe Szenen-Graustufen-Quantifizierung, Spektralanalyse und Hochdynamikbereich-Anwendungen.
Hauptanwendungsbereiche
Anwendungen wissenschaftlicher CCD-Kameras in verschiedenen Bereichen
Astronomische Bildgebung
Extrem geringes Rauschen und hohe Quanteneffizienz machen sCCDs ideal für Deep-Space-Beobachtung, Planetenbildgebung und Spektralanalyse, unterstützen Langzeitbelichtungen zur Erfassung schwachen Sternenlichts.
Fluoreszenz-/Spektroskopiemikroskopie
Hohe Empfindlichkeit und lineare Antworteigenschaften, geeignet für Fluoreszenz-Resonanz-Energietransfer (FRET), Raman-Spektroskopie, Fluoreszenz-Lebensdauer-Bildgebung und andere quantitative Analyseanwendungen.
Hochdynamikbereich-Bildgebung
Breiter Dynamikumfang und hohe Bittiefe können gleichzeitig helle und dunkle Details erfassen, geeignet für Materialinspektion, Qualitätskontrolle, HDR-Bildgebung und andere Industrieanwendungen.
Röntgen-/Neutronenbildgebung
Hohe Quanteneffizienz und geringe Rauscheigenschaften, kombiniert mit Szintillatoren, ermöglichen hochqualitative Röntgen- und Neutronenbildgebung für zerstörungsfreie Prüfung und Materialwissenschaftsforschung.
Kaltatom- und Quantenbildgebung
Ultra-geringes Rauschen und hohe Empfindlichkeit, kombiniert mit Tiefkühlung, können Einzelphotonenereignisse detektieren, geeignet für BEC-, Ionenfallen-, Quantenpunkt- und andere Grenzphysikforschung.
Spektralanalyse
Hervorragende lineare Antwort und Stabilität, kombiniert mit Spektrometern für präzise Spektralmessungen, weit verbreitet in chemischer Analyse, Umweltüberwachung und anderen Bereichen.
sCCD Technische Vorteile – Zusammenfassung
- Extrem geringes Ausleserauschen
- Hohe Quanteneffizienz (QE >95 %)
- Hervorragende lineare Antwort
- Unterstützt lange Belichtungszeiten
- Hochdynamikbereich-Bildgebung
- Tiefkühlungsfähigkeit
- Einzelphotonen-Detektionsfähigkeit
- Stabile und zuverlässige Bildqualität